Das dänische Melderegister ist Ziel eines Hacks geworden. Sensible Daten von bis zu 8,8 Millionen Menschen sind betroffen
Wie das für Digitales zuständige Ministerium am Montag mitteilte, gehörten dazu die Namen, die Adressen und die Sozialversicherungsnummern von registrierten lebenden und verstorbenen Menschen. Das Register enthält Daten von rund elf Millionen Menschen.
Die Unbekannten verschafften sich demnach Zugriff über den legalen Zugang eines dänischen Unternehmens. Dieser Zugang wurde mittlerweile blockiert.
Menschen, deren Name und Adresse als besonders schutzwĂĽrdig gelten, sind den Angaben zufolge nicht von dem Hackerangriff betroffen.
Es gibt in Dänemark also Menschen, deren persönliche Daten als „nicht besonders schutzwürdig“ gelten, obwohl die dortigen Bestimmungen zum Schutz persönlicher Daten - wie doch wohl überall in Europa - für alle Personen unabhängig von deren Geschlecht, Religion und Herkunft/Rang (…) ohne Unterschied gleich gelten sollten ?
Kein Wunder also, dass es zu solchen Hackerangriffen kommen kann, wenn es tasächlich Personen geben sollte, für deren persönliche Daten ein solcher „Premium“- Datenschutz vorgesehen ist und für die daher jeder zusätzliche Aufwand für wirksameren Datenschutz der persönlichen Daten tatsächlich aller Personen nur einen - aus ihrer Sicht „unnötigen“ - Kostenaufwand darstellt, weil ihre eigenen Daten ohnehin durch andere (bessere) - nicht für den Schutz der persönlichen Daten aller Personen vorgesehenen - Schutzverfahren vor unberechtigten Zugriffen geschützt werden.