Nachhaltigkeit bei KI zu wenig beachtet

  1. Energiebedarf vermeiden.

  2. Dieselbe Aufgabe mit weniger Energie erledigen.

  3. Energie zeitlich oder räumlich besser nutzen.

  4. Verluste reduzieren.

  5. Mehr erneuerbare Energie und Speicher bereitstellen.


1. Energiebedarf vermeiden (Elimination)

Politik

  • Städte so planen, dass Wege kürzer werden.

  • Homeoffice ermöglichen.

  • Behörden digitalisieren.

  • Mehr Mischnutzung statt Schlafstädte.

  • Reparatur fördern statt Neukauf.

Unternehmen

  • Dienstreisen durch Videokonferenzen ersetzen.

  • Produktionsschritte streichen.

  • Verpackungen reduzieren.

  • Leerfahrten vermeiden.

  • Rechenzentren konsolidieren.

Gesellschaft

  • Dinge teilen statt besitzen (Carsharing, Werkzeug).

  • Reparieren statt wegwerfen.

  • Lebensmittelverschwendung reduzieren.

Individuum

  • Autofahrten vermeiden.

  • Weniger fliegen.

  • Kleidung länger tragen.

  • Konsum hinterfragen.

  • Wohnfläche pro Person reduzieren.


2. Effizienz steigern (Substitution)

Verkehr

  • Auto → Fahrrad

  • Auto → Bahn

  • LKW → Bahn

  • Flugzeug → Zug

Gebäude

  • Wärmepumpe statt Gasheizung.

  • LED statt Halogen.

  • Induktionsherd statt Elektroplatte.

  • Passivhaus.

  • Dreifachverglasung.

Industrie

  • Elektrifizierung von Prozessen.

  • Moderne Motoren.

  • Frequenzumrichter.

  • Abwärmenutzung.

  • Hochtemperatur-Wärmepumpen.

IT

  • Effizientere Chips.

  • Bessere Software.

  • ARM statt x86 wo sinnvoll.

  • Servervirtualisierung.

  • Edge Computing.


3. Energie zeitlich verschieben (Translation)

Hier liegt wahrscheinlich einer der größten Hebel der Zukunft.

Politik

  • Dynamische Stromtarife.

  • Smart Meter.

  • Netzentgelte zeitabhängig.

Unternehmen

  • Produktion an Stromangebot koppeln.

  • Kühlhäuser als thermische Speicher nutzen.

  • Elektroflotten mittags laden.

Individuum

  • Waschmaschine mittags.

  • Geschirrspüler bei PV-Ertrag.

  • Warmwasser mittags erzeugen.

  • Elektroauto tagsüber laden.

  • Klimaanlage vorkühlen.


4. Verluste reduzieren

Stromnetz

  • Hochspannungsleitungen ausbauen.

  • Gleichstromtrassen.

  • Intelligente Netze.

  • Trafos modernisieren.

Gebäude

  • Dämmung.

  • Fenster.

  • Luftdichtheit.

  • Lüftung mit Wärmerückgewinnung.

Industrie

  • Abwärme nutzen.

  • Druckluftverluste reduzieren.

  • Rohrleitungen isolieren.

  • Leckagen beseitigen.

Haushalte

  • Standby vermeiden.

  • Alte Kühlschränke ersetzen.

  • Warmwasserleitungen isolieren.

  • Heizungsrohre dämmen.


5. Mehr erneuerbare Energie erzeugen

Politik

  • Genehmigungen vereinfachen.

  • Dächer verpflichtend nutzen.

  • Offshore-Wind ausbauen.

  • Agri-PV fördern.

  • Floating-PV.

  • Geothermie erschließen.

Unternehmen

  • Firmendächer belegen.

  • Eigene Windparks.

  • Prozesswärme solar erzeugen.

  • Abwasserwärme nutzen.

Gesellschaft

  • Energiegenossenschaften.

  • Bürgerkraftwerke.

  • Mieterstrom.

Individuum

  • Balkonkraftwerk.

  • PV-Anlage.

  • Solarthermie.

  • Wärmepumpe.

  • Regenwasserpumpen mit PV.


6. Mehr Speicher schaffen

Nicht Energie erzeugen, sondern besser nutzbar machen.

Kurzfristig

  • Batteriespeicher.

  • Pumpspeicher.

  • Warmwasserspeicher.

  • E-Autos als Speicher (Vehicle-to-Grid).

Langfristig

  • Wasserstoff.

  • Wärmespeicher.

  • Saisonale Erdbeckenspeicher.

  • Druckluftspeicher.

  • Schwerkraftspeicher.


7. Kaskadennutzung

Energie möglichst mehrfach verwenden.

  • Abwärme von Rechenzentren → Fernwärme.

  • Industrieabwärme → Gewächshäuser.

  • Abwasserwärme → Wärmepumpen.

  • Kühlprozesse → Warmwasser.


8. Kreislaufwirtschaft

Jedes neue Produkt kostet Energie.

  • Wiederverwenden.

  • Reparieren.

  • Refurbishing.

  • Recycling.

  • Modular bauen.

  • Langlebige Produkte.


9. Flexibilisierung

Nicht der Verbrauch passt sich dem Angebot an, sondern umgekehrt.

  • Smarte Wärmepumpen.

  • Smarte Wallboxen.

  • Smarte Haushaltsgeräte.

  • Lastmanagement in Fabriken.

  • Flexible Strompreise.


10. Suffizienz

Der oft vergessene Hebel: Nicht alles, was technisch möglich ist, muss auch getan werden.

  • Kleinere Wohnungen.

  • Weniger SUVs.

  • Weniger Fast Fashion.

  • Regional konsumieren.

  • Langlebige Geräte.

  • Weniger Einwegprodukte.


11. Flächennutzung optimieren

Mehr Energie gewinnen, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln.

  • PV auf Dächern.

  • Fassaden-PV.

  • Parkplatzüberdachungen mit PV.

  • Agri-PV.

  • Floating-PV auf Seen und Reservoirs.

  • PV entlang von Autobahnen und Bahnstrecken.

  • Lärmschutzwände mit integrierter PV.


12. Systemintegration

Oft fehlt nicht Energie, sondern die richtige Vernetzung.

  • Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor koppeln.

  • Fernwärme aus Industrieabwärme speisen.

  • Wärmepumpen mit PV kombinieren.

  • Batteriespeicher netzdienlich betreiben.

  • Quartierspeicher statt vieler kleiner Einzelspeicher.

  • Intelligente Steuerung über Smart Grids.


Ein hilfreiches Ordnungsprinzip

Man kann die Maßnahmen auch nach ihrer Priorität sortieren. Häufig ist der größte Nutzen in genau dieser Reihenfolge zu erzielen:

  1. Vermeiden – Energie gar nicht erst benötigen.

  2. Effizienz – dieselbe Leistung mit weniger Energie erreichen.

  3. Flexibilisieren – Verbrauch und Erzeugung zeitlich aufeinander abstimmen.

  4. Verluste minimieren – möglichst wenig der eingesetzten Energie verschwenden.

  5. Erneuerbare Erzeugung ausbauen – zusätzliche saubere Energie bereitstellen.

  6. Speichern – Überschüsse für Zeiten geringer Erzeugung nutzbar machen.

Diese Reihenfolge ist deshalb sinnvoll, weil jede vermiedene Kilowattstunde weder erzeugt, transportiert noch gespeichert werden muss. Dadurch sinken gleichzeitig der Bedarf an Infrastruktur, Speichern und Erzeugungsanlagen.


Fallen Euch Maßnahmen ein, was jeder von uns persönlich tun kann, um einerseits weniger Energie zu verbrauchen und andererseits selbst mehr Energie bereit zu stellen?

Beitrag von stefan.hupe vor 8 Stunden

Beitrag von Thomas_Gessl vor 8 Stunden

Beitrag von stefan.hupe vor 8 Stunden

Beitrag von Friedrich_Stockhamme vor 6 Stunden

Beitrag von Friedrich_Stockhamme vor 6 Stunden

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stefan.hupe

  1. Energiebedarf vermeiden.

  2. Dieselbe Aufgabe mit weniger Energie erledigen.

  3. Energie zeitlich oder räumlich besser nutzen.

  4. Verluste reduzieren.

  5. Mehr erneuerbare Energie und Speicher bereitstellen.


1. Energiebedarf vermeiden (Elimination)

Politik

  • Städte so planen, dass Wege kürzer werden.

  • Homeoffice ermöglichen.

  • Behörden digitalisieren.

  • Mehr Mischnutzung statt Schlafstädte.

  • Reparatur fördern statt Neukauf.

Unternehmen

  • Dienstreisen durch Videokonferenzen ersetzen.

  • Produktionsschritte streichen.

  • Verpackungen reduzieren.

  • Leerfahrten vermeiden.

  • Rechenzentren konsolidieren.

Gesellschaft

  • Dinge teilen statt besitzen (Carsharing, Werkzeug).

  • Reparieren statt wegwerfen.

  • Lebensmittelverschwendung reduzieren.

Individuum

  • Autofahrten vermeiden.

  • Weniger fliegen.

  • Kleidung länger tragen.

  • Konsum hinterfragen.

  • Wohnfläche pro Person reduzieren.


2. Effizienz steigern (Substitution)

Verkehr

  • Auto → Fahrrad

  • Auto → Bahn

  • LKW → Bahn

  • Flugzeug → Zug

Gebäude

  • Wärmepumpe statt Gasheizung.

  • LED statt Halogen.

  • Induktionsherd statt Elektroplatte.

  • Passivhaus.

  • Dreifachverglasung.

Industrie

  • Elektrifizierung von Prozessen.

  • Moderne Motoren.

  • Frequenzumrichter.

  • Abwärmenutzung.

  • Hochtemperatur-Wärmepumpen.

IT

  • Effizientere Chips.

  • Bessere Software.

  • ARM statt x86 wo sinnvoll.

  • Servervirtualisierung.

  • Edge Computing.


3. Energie zeitlich verschieben (Translation)

Hier liegt wahrscheinlich einer der größten Hebel der Zukunft.

Politik

  • Dynamische Stromtarife.

  • Smart Meter.

  • Netzentgelte zeitabhängig.

Unternehmen

  • Produktion an Stromangebot koppeln.

  • Kühlhäuser als thermische Speicher nutzen.

  • Elektroflotten mittags laden.

Individuum

  • Waschmaschine mittags.

  • Geschirrspüler bei PV-Ertrag.

  • Warmwasser mittags erzeugen.

  • Elektroauto tagsüber laden.

  • Klimaanlage vorkühlen.


4. Verluste reduzieren

Stromnetz

  • Hochspannungsleitungen ausbauen.

  • Gleichstromtrassen.

  • Intelligente Netze.

  • Trafos modernisieren.

Gebäude

  • Dämmung.

  • Fenster.

  • Luftdichtheit.

  • Lüftung mit Wärmerückgewinnung.

Industrie

  • Abwärme nutzen.

  • Druckluftverluste reduzieren.

  • Rohrleitungen isolieren.

  • Leckagen beseitigen.

Haushalte

  • Standby vermeiden.

  • Alte Kühlschränke ersetzen.

  • Warmwasserleitungen isolieren.

  • Heizungsrohre dämmen.


5. Mehr erneuerbare Energie erzeugen

Politik

  • Genehmigungen vereinfachen.

  • Dächer verpflichtend nutzen.

  • Offshore-Wind ausbauen.

  • Agri-PV fördern.

  • Floating-PV.

  • Geothermie erschließen.

Unternehmen

  • Firmendächer belegen.

  • Eigene Windparks.

  • Prozesswärme solar erzeugen.

  • Abwasserwärme nutzen.

Gesellschaft

  • Energiegenossenschaften.

  • Bürgerkraftwerke.

  • Mieterstrom.

Individuum

  • Balkonkraftwerk.

  • PV-Anlage.

  • Solarthermie.

  • Wärmepumpe.

  • Regenwasserpumpen mit PV.


6. Mehr Speicher schaffen

Nicht Energie erzeugen, sondern besser nutzbar machen.

Kurzfristig

  • Batteriespeicher.

  • Pumpspeicher.

  • Warmwasserspeicher.

  • E-Autos als Speicher (Vehicle-to-Grid).

Langfristig

  • Wasserstoff.

  • Wärmespeicher.

  • Saisonale Erdbeckenspeicher.

  • Druckluftspeicher.

  • Schwerkraftspeicher.


7. Kaskadennutzung

Energie möglichst mehrfach verwenden.

  • Abwärme von Rechenzentren → Fernwärme.

  • Industrieabwärme → Gewächshäuser.

  • Abwasserwärme → Wärmepumpen.

  • Kühlprozesse → Warmwasser.


8. Kreislaufwirtschaft

Jedes neue Produkt kostet Energie.

  • Wiederverwenden.

  • Reparieren.

  • Refurbishing.

  • Recycling.

  • Modular bauen.

  • Langlebige Produkte.


9. Flexibilisierung

Nicht der Verbrauch passt sich dem Angebot an, sondern umgekehrt.

  • Smarte Wärmepumpen.

  • Smarte Wallboxen.

  • Smarte Haushaltsgeräte.

  • Lastmanagement in Fabriken.

  • Flexible Strompreise.


10. Suffizienz

Der oft vergessene Hebel: Nicht alles, was technisch möglich ist, muss auch getan werden.

  • Kleinere Wohnungen.

  • Weniger SUVs.

  • Weniger Fast Fashion.

  • Regional konsumieren.

  • Langlebige Geräte.

  • Weniger Einwegprodukte.


11. Flächennutzung optimieren

Mehr Energie gewinnen, ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln.

  • PV auf Dächern.

  • Fassaden-PV.

  • Parkplatzüberdachungen mit PV.

  • Agri-PV.

  • Floating-PV auf Seen und Reservoirs.

  • PV entlang von Autobahnen und Bahnstrecken.

  • Lärmschutzwände mit integrierter PV.


12. Systemintegration

Oft fehlt nicht Energie, sondern die richtige Vernetzung.

  • Strom-, Wärme- und Mobilitätssektor koppeln.

  • Fernwärme aus Industrieabwärme speisen.

  • Wärmepumpen mit PV kombinieren.

  • Batteriespeicher netzdienlich betreiben.

  • Quartierspeicher statt vieler kleiner Einzelspeicher.

  • Intelligente Steuerung über Smart Grids.


Ein hilfreiches Ordnungsprinzip

Man kann die Maßnahmen auch nach ihrer Priorität sortieren. Häufig ist der größte Nutzen in genau dieser Reihenfolge zu erzielen:

  1. Vermeiden – Energie gar nicht erst benötigen.

  2. Effizienz – dieselbe Leistung mit weniger Energie erreichen.

  3. Flexibilisieren – Verbrauch und Erzeugung zeitlich aufeinander abstimmen.

  4. Verluste minimieren – möglichst wenig der eingesetzten Energie verschwenden.

  5. Erneuerbare Erzeugung ausbauen – zusätzliche saubere Energie bereitstellen.

  6. Speichern – Überschüsse für Zeiten geringer Erzeugung nutzbar machen.

Diese Reihenfolge ist deshalb sinnvoll, weil jede vermiedene Kilowattstunde weder erzeugt, transportiert noch gespeichert werden muss. Dadurch sinken gleichzeitig der Bedarf an Infrastruktur, Speichern und Erzeugungsanlagen.


Fallen Euch Maßnahmen ein, was jeder von uns persönlich tun kann, um einerseits weniger Energie zu verbrauchen und andererseits selbst mehr Energie bereit zu stellen?

Beitrag von stefan.hupe vor 8 Stunden

Beitrag von Thomas_Gessl vor 8 Stunden

Beitrag von stefan.hupe vor 8 Stunden

Beitrag von Friedrich_Stockhamme vor 6 Stunden

Beitrag von Friedrich_Stockhamme vor 6 Stunden

Du wirst Benachrichtigungen erhalten, weil du dieses Thema beobachtest.

Neue und ungelesene Themen

Themenliste, Spaltenüberschriften mit Schaltflächen sind sortierbar.

7 ungelesene Themen und 5 neue Themen verbleibend. Oder durchstöbere andere Themen in :seedling: Nachhaltigkeit

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stefan.hupe

1. Energiebedarf vermeiden.

Das ist nicht ausreichend , weil wir schon den derzeitigen Energiebedarf nicht - bzw. nicht rasch genug - aus erneuerbaren Quellen decken können.
Zu erneuerbaren Quellen gehören für mich jedenfalls keine Atomkraftwerke - ganz unabhängig von irgendwelchen „innovativen“ Technologien für diesen Bereich.

Das Ziel muss daher sein, den derzeitigen Energiebedarf drastisch abzusenken und auf einen Wert deutlich unter dem derzeitigen Energiebedarf zu beschränken - und nicht wieder darüber hinaus ansteigen zu lassen.

  1. Dieselbe Aufgabe mit weniger Energie erledigen.

. - aber dabei immer den nicht zu überschreitenden Gesamtenergiebedarf (aus Punkt 1 ) beachten , daher immer die Anzahl solcher energievebrauchenden Aufgaben beschränken -
was auch immer Du unter der Bezeichnung „Aufgaben“ hier gemeint haben könntest.

  1. Energie zeitlich oder räumlich besser nutzen.

Das ist für die Erreichung der hier unter 1. geforderten Energieinsparungen und der notwendigen globalen Bedarfsbegrenzung jedenfalls immer erforderlich.

  1. Verluste reduzieren.

Das sollte schon lange selbstverständlich für jeden direkten und indirekten Energiebedarf ( z.B. auch durch unnötigen Materialverbaruch , zu geringe Lebens-/Nutzungs-Dauer von Produkten, vernichtete/verdorbene Lebensmittel, … ) selbstverständlich sein und ist für die Erreichung der Ziele unter Punkt 1 jedenfalls erforderlich.

  1. Mehr erneuerbare Energie und Speicher bereitstellen.

Das ist für die Erreichung der Ziele unter Punkt 1 jedenfalls erforderlich.
Es wird aber leider nicht gelingen, auf diesem Weg den derzeitigen Energiebedarf rechtzeitig zu decken. Diese „Einsicht“ ist einer der Gründe, den derzeitigen Energiebedarf drastisch absenken zu müssen - und dann nicht wieder ansteigen zu lassen.

Über weitere Details (auch entsprechend der, von Dir bereits vorgesehenen, Gliederung hier oben) können wir gerne diskutieren , wenn wie uns über die hier skizzierten Grundsätze einig sein sollten.