Rente/Pension-Notstand: Eintrittsalter erhöhen, Beiträge erhöhen, Leistungen kürzen, …

… geht es letztlich also immer um die Frage, ob die arbeitende Bevölkerung ausreichend Güter und Dienstleistungen bereitstellen kann, die den Bedarf der gesamten Volkswirtschaft decken

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Es ist ja allgemein bekannt, dass es unausweichlich ist:

  • das Pensionseintrittalter an die Lebenserwartung anzupassen und mindestens auf 70 Jahre zu erhöhen.
  • die Pensionsversicherung vom versicherungsfremden Leistungen zu befreien und das Pensionsniveau und damit die ausgezahlten Pensionen deutlich abzusenken.
  • Leistung muss sich lohnen. Wer viel und hart gearbeitet hat, muss am Ende in der Pension auch deutlich mehr haben, als die Faulenzer. Daher müssen die Leistungen für die braven stabil gehalten, für diejenigen, die nie gearbeitet haben auf ein Minimum reduziert werden.
  • Selbstversorge statt staatlicher Gängelung durch eine Staats-Einheitspension. Der kluge Mann baut daher vor und investiert in Aktien/Kaptialrente
  • der Staat schmeißt das Geld immer noch zum Fenster raus, obwohl er längst Pleite ist und gibt es für staatsfremde Leistungen aus. Daher ist es sofort erforderlich, die staatlichen Zuzahlungen in die Rentenkasse und die Zahlungen an diejenigen, die nie in die Sozialversicherung eingezahlt haben (Faulenzer, Sozialschmarozer und Ausländer) einzustellen.

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So, und wer jetzt nicht für diesen Alptraum ist, solle den obigen verlinkten Text mal lesen, wie wir mit solchen Phrasen an der Nase herumgeführt werden.

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DISCLAIMER für alle, die nicht sinnerfassend Lesen oder Stilelemente wie Ironie oder Satire nicht kennen: die obigen Forderungen entsprechen überhaupt nicht meinen Ansichten und sind hier absichtlich überspitzt dargelegt worden.

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Mit Angst und Manipulation lässt sich wohl überall gut Politik machen

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Hätt fast [s] text [/s] übersehen :rofl:

Das sind Maximalforderungen meist aus (rechts?) Libertären Kreisen!
“Hör“ ich all zu oft in sozialen Medien!
All diesen dürfte die Mackenroth These fremd sein.

Ebenso verständlich, dass das Handelsblatt gegen das „Mackenroths Theorem“ auftritt.
Wittern doch Private Versicherungen das große Geschäft! Denen ist das Umlageverfahren schon lange ein Dorn im Auge.
Gilt auch für den gesamten Bereich der Sozialversicherungen. Selbstverwaltet sind es nur rund 3% Verwaltungskosten. Privat versichert kannst gleich 25% abziehen, Versicherungsunternehmen und ihre Aktionäre wollen damit ja Geld verdienen!

Sparen ist volkswirtschaftlich keine gute Idee, da durch das Geld unter der Matratze dem Markt das Kapital entzogen wird. Geld sollte in Bewegung bleiben und nicht akkumuliert werden.

Das war eine der grundlegenden Thesen hinter dem Wörgler Schwundgeld – Wikipedia.

Ich finde einen weiteren Ansatz bemerkenswert. Menschen sind dann Mitglied einer Gemeinschaft, wenn sie auf das Schutzversprechen dieser Gemeinschaft vertrauen können: sie werden weder zurück gelassen noch fallen gelassen.

Das sollte in jeder Familie und jeder Gemeinschaft gelten. In Unternehmen scheint dieser Gedanke teilweise verloren gegangen zu sein. Aber es gilt immer noch für den Staat. Im Notfall wird er Dich raushauen. Kann man gerne, wenn man abenteuerlustig ist, mal im Ausland ausprobieren.

Dieses Schutzversprechen gilt aber auch innerhalb der Gemeinschaft. Und das sollte dann doch lauten: wenn Du ein gewisses Alter erreicht hast oder selbst nicht mehr für Deinen Lebensunterhalt sorgen kannst, wirst Du von der Gemeinschaft soviel Hilfe erhalten, dass Du in Würde und ohne Angst vor Elend und Armut leben kannst. Bedingungslos.

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