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Wien Energie investiert 1,8 Milliarden in den nächsten Jahren. Jede Woche gehen Solarpanels in der Größe eines Fussbalfeldes ans Netz.

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Von zumindest ähnlich großen Batterien hält Wien Energie gar nichts ?
Wie groß ist die Kapazität aller Batterien, die von Wien Energie betrieben werden ?
Solarvoltaik, ohne ausreichend große Batterien unmittelbar bei jeder Solarvoltaikanlage, ist für ein kontinuierlich stabiles Energieversorgungsystem fast wertlos.
Mit diesen Batterien sollten so ergänzte Solarvoltaikanlagen auch in jeder Nacht - oder besser noch, auch über wochenlang anhaltende Schlechtwetterperioden mit Hochnebel und ohne Sonnenschein - annähernd konstant (auch Band-)Energie liefern können und damit die Stromleitungen des Energieversorgungsnetzes durch Reduzierung der Notwendigkeit zentraler Stabiliserungsmaßnahmen entlasten können.

Mit den 1,8 Milliarden Euro könnten sie (bei Annahme von 1 Panel zu 100 € für 0,4 kWp bzw. 0,4 MWh Jahresproduktion ) 18 Millionen Panels mit ca 7,2 GWp bzw. 7,2 TWh Jahresproduktion ( vermutlich aber deutlich weniger) , also gerade einmal die Leistung - wegen der vermutlich nicht vorgesehenen Batterien aber nicht mit der (Bandenergie-) Lieferfähigkeit - von maximal 7 Donaukraftwerken Wien-Freudenau errichten.

Nur weil in dem Diagramm nicht explizit erwähnt wird, dass man Energiespeicher für die Glättung verwendet, kann man nicht daraus schließen, dass diese nicht verwendet oder eingeplant werden.

Eine kurze Recherche mit ChatGPT im Internet ergibt

Aber super wäre, wenn Erich hier zunächst mit Wien Energie Kontakt aufnehmen und den Status und die Planung dazu erfragen würde. Dann hätten wir fundierte Klarheit.

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Wien hätte wohl genug Parkplätze zum Überdachen mit PV Modulen!
In Wien gibts genug Hallen und auch geeignete Häuser auf denen man PV erreichen kann!

Und das alles ohne Grünflächen damit zu verbauen!

Aber super wäre, wenn Erich hier zunächst mit Wien Energie Kontakt aufnehmen und den Status und die Planung dazu erfragen würde.

Ich habe auch anderes zu tun und die Frage nach den von Wien Energie - jetzt bereits - betriebenen Batterieanlagen könnte ja ganz einfach mit einem Link zu einer Auflistung dieser Batterieanlagen beantwortet werden - wenn es sie denn schon geben würde.
Den obigen Antworten entnehme ich aber , dass Wien-Energie sich erst mit “Absichten” zur Errichtung solcher Solarvoltaikanlagen (gemeinsam mit Batterieanlagen) auseinandersetzt. Selbst für die angekündigte Anlage am Karmelitermarkt dürften noch nicht einmal die Bauarbeiten begonnen worden sein - meine Tochter hätte mir sonst anlässlich ihres Wocheneinkaufes dort sicher schon davon berichtet.
Zudem ist zufolge der mittlerweile auch in der Gemeinde Wien und in ihren Betrieben ausgebrochenen “Sparwut” zu befürchten, dass dadurch die noch realisierbaren Absichten drastisch reduziert werden könnten.

aus der Presseaussendung ( Karmelitermarkt ist erster energieautarker Markt Europas ) der Gemeinde Wien :

Das Marktamt wird darüber hinaus seiner Verantwortung als Versorger im Falle eines Blackouts und auch als Informationsdrehscheibe für die Bevölkerung weiters gerecht, indem zusätzlich zur Photovoltaikanlage die Möglichkeit umgesetzt wird, ein Stromaggregat an die Stromversorgung des Marktes anschließen zu können. Somit kann weit über die Kapazitäten der PV-Anlage und der 15 kWh Speicherbatterie, die kritische Infrastruktur am Markt mit Strom versorgt werden.

Gemeint ist also nicht die Versorgung des gesamten Marktes - mit all seinen Verkaufskiosken (von denen bereits ca. die Hälfte nur mehr als - “strategisches” ? - Kafeehaus/Gasthaus genutzt wird), sondern nur die Versorgung des einstöckigen Amtsgebäudes der MA 59/Marktgruppe Nord - mit Zuständigkeit für die Märkte im 1.. 2.. 3.. 9., 20..21.. und 22. Bezirk.
Deswegen hier vom “ersten energieautarken Markt Europas” sprechen zu wollen, halte ich für etwas übertrieben. Zufolge der geringen Größe dieser Anlage, dürfte die Bedeutung dieses Projektes wohl eher im Sammeln erster praktischer Erfahrungen bei Bau und Betrieb solcher Anlagen in dicht verbauten städtischen Gebieten liegen.

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Aus dem verlinkten Artikel :

Man kann aus Gründen der Resilienz eine eigene Fertigung für Solarmodule aufbauen, aber das wäre wahnsinnig teuer. Bei den Batterien ist der Zug auch so gut wie weg, dort kann man aber auf neue technologische Routen hoffen. Elektronik und Steuerungstechnik beherrschen wir dagegen.

Hier kommt immer noch die eropäische - bzw. deutsche - Überheblichkeit zum Ausdruck.

Warum sollten die Chinesen die Elektronik und Steuerungstechnik nicht auch selber beherrschen können ?
Weil sie vielleicht eine etwas andere Hautfarbe und Augenstellung, als wir in Europa , haben ?
Sie bauen zudem auch viel mehr - und auch viel größere- Anlagen, als wir hier in Europa.