US-Behörden heben riesige SIM-Farm aus, stellen Angriff auf Mobilfunknetz in den Raum

Damit hätte das Netz in New York lahmgelegt werden können, warnt der Secret Service. Ein finanziell motivierter krimineller Hintergrund erscheint derzeit allerdings wahrscheinlicher

https://www.derstandard.at/story/3000000289114/us-behoerden-heben-riesige-sim-farm-aus-stellen-angriff-auf-mobilfunknetz-in-den-raum

Man habe an mehreren Standorten in und um New York insgesamt 300 SIM-Karten-Server beschlagt, in denen 100.000 SIM-Karten betrieben wurden.

Diese Infrastruktur hätte für Angriffe auf die Telekommunikations-Infrastruktur der Stadt genutzt werden können, im schlimmsten Fall das Mobilfunknetz von New York über gezielte Attacken unbrauchbar machen können.

Eine solche riesige Infrastruktur könnte theoretisch gehörigen Schaden anrichten. Der Secret Service geht etwa davon aus, dass damit pro Minute 30 Millionen Textnachrichten verschickt werden können. Ein Cybersicherheitsexperte betont gegenüber der New York Times, dass so etwas auch zur Spionage durch Staaten genutzt werden könnte.

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Ich habe überhaupt kein Vertrauen in Aussagen US amerikanischer Behörden mehr. Cui bono muss man sich hier fragen? Und warum kann man in den USA 100.000 SIM Karten umregistriert betreiben?

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Ein SIM-Server enthält keine physischen SIM-Karten. Und der Kauf der SIM erfolgt über Intetnet (z.b. gibt sich jemand als Subprovider aus - und in 30 Min. Ist alles erledigt. Die dazu verwendete LTD. Ist ebenfalls in 20 Min angemeldet. Das Geheimnis: Der Dollar $$$ - solange dieser Schnell und üppig fließt, werden alle Probleme rasches gelöst.)

Der Server ist dann so eingestellt: daß er diese Karten virtuell simuliert und bei entsprechender Hardware dann die gewünschten Verbindungen herstellt.

Ein geschickter Bastler auf TGM-Nivau kann sowohl die nötigen Smartphones zusammenschalten, als auch die Software programmieren.

Alles kein Problem! (Zumindest würde ich es so machen :wink:)

In Liebe, Thomas