Ein Server in Europa macht noch keine europÀischen Daten. Entscheidend ist, wer ihn kontrolliert
https://www.derstandard.at/story/3000000332071/wie-macht-sich-europa-digital-unabhaengig-nicht-durch-us-rechenzentren
In Kronstorf, der 3500-Einwohner-Gemeinde nahe Linz, baut Google derzeit sein erstes Rechenzentrum in Ăsterreich â und womöglich eines der gröĂten in ganz Europa.
Weil Google noch vor der Fertigstellung um eine Erweiterung angesucht hat, könnte der Energieverbrauch im Endausbau auf bis zu 3,5 Terawattstunden steigen, rund ein Viertel des oberösterreichischen Strombedarfs.
Google hingegen beteuert, dass der Strom fĂŒr die Anlage aus erneuerbaren Quellen kommen werde â abgesichert ĂŒber den Kauf entsprechender Zertifikate. Das erwĂ€rmte KĂŒhlwasser, das in die nahe gelegene Enns geleitet wird, werde keine Auswirkungen auf die dortige Flora und Fauna haben.
Leider haben Rechenzentren wie jenes von Google mit der vielbeschworenen digitalen SouverÀnitÀt wenig zu tun.
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Genau deswegen betreiben wir unser eigenes Rechenzentrum. Genau deswegen bauen wir 4future.email, 4future.me und 4future.one.
Was viele nicht verstehen, ist dass ihr kostenloser Gmail Account von jemandem bezahlt wird. NĂ€mlich vom Nutzer im Endeffekt selbst.
Warum? Weil Firmen bei Google Werbung einkaufen - weil Google ĂŒber Gmail (und andere Dienste) besser weiĂ als der Gmail Nutzer selbst, was er so den ganzen Tag tut, wo er ist (Google Maps), wofĂŒr er Geld ausgibt (Google Pay) - und damit welche Vorlieben er hat. Das lĂ€sst sich Google von Unternehmen teuer abkaufen. Die Werbekosten muss natĂŒrlich die Firma auf die eigenen Produktpreise aufschlagen - und wenn der Kunde zuschlĂ€gt - und etwas kauft, dann zahlt er damit seinen Gmail Account mit.
Nein, der Account ist nicht gratis. Man zahlt in am Schluss durch den Kauf von Produkten fĂŒr die auf der Google Plattform geworben wird.
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