Markus Kremer beschreibt ein Projekt, das AfD-Äußerungen öffentlich dokumentiert und archiviert, um sie vor Löschung oder Vergessen zu bewahren. Ziel ist es, eine bundesweite, durchsuchbare Datenbank mit Originalzitaten, Reden, Social-Media-Posts und Parlamentarischen Protokollen der AfD zu schaffen.
Kernpunkte:
Archivierung: Alle öffentlichen Äußerungen von AfD-Funktionären (z. B. Höcke, Weidel, von Storch) werden gesichert – inkl. Screenshots, Transkriptionen (via Whisper) und Hash-Werten (SHA-256).
Technische Umsetzung:
KI-gestĂĽtzte Aufbereitung: Transkription, Sprechererkennung, Themenklassifizierung und Deduplizierung.
Lokale Infrastruktur: 72 GB VRAM, drei RTX 3090 – um Datenhoheit zu wahren (keine US-Cloud).
Zweck: Schnelle, zitierfähige Antworten auf Fragen wie „Was hat die AfD zu Thema X gesagt?“ – mit Originalquellen, Datum und Archivlinks.
Motivation: Persönliche Betroffenheit (Kinder fragen nach AfD-Parallel zum 3. Reich) und der Wunsch, Fakten gegen Vergessen oder Vertuschung zu sichern.
Aufruf:
Kremer sucht Unterstützung von Expert:innen für RAG (Retrieval-Augmented Generation), Archivierung, Diarization und Datenqualität – Zeitdruck ist gegeben.
Fazit: Ein technisch anspruchsvolles, politisch motiviertes Projekt, das Transparenz durch systematische Dokumentation schaffen will.
„Wortlaut“ ist ein digitales Archiv, das öffentliche Äußerungen von Mandatsträgern – insbesondere der AfD – wortgetreu dokumentiert, archiviert und durchsuchbar macht. Inspiriert von Victor Klemperers LTI („Lingua Tertii Imperii“) geht es darum, Sprache als Beleg und Zeugnis zu bewahren – ohne Bewertung, aber mit technischer Präzision.
Grundprinzipien
Originaltreue:
Keine Zusammenfassungen oder KI-„Glättungen“ – nur wörtliche Zitate mit Sprecher, Datum, Permalink, Archivlink und Hash.
Jedes Zitat ist unabhängig verifizierbar (Hash-Prüfung).
Neutralität & Transparenz:
Parteineutral by design – keine Bevorzugung oder Benachteiligung von Parteien.
Nur öffentliche Äußerungen von Mandatsträgern in ihrer Funktion (kein Doxxing, keine Privatsphäre-Verletzungen).
Technische Souveränität:
Lokale Infrastruktur (keine US-Cloud), offener Code (AGPL-3.0 auf GitHub) mit selbstgehostetem Spiegel.
Provenienz vor Verarbeitung: Jedes Byte wird gehasht und fremdarchiviert (Wayback Machine, archive.today).
Aktueller Stand
Name & Vision: „Wortlaut“ – inspiriert von Klemperers Ansatz, Sprache als Beweis zu sichern. Dokumentation: Architektur, Datenmodell, Recht, Security und Entscheidungsprotokolle sind offen im Repository einsehbar. Infrastruktur:
Dedizierter Server wird eingerichtet. Mitwirkungsregeln: Klare Prozesse (GitFlow, Branch Protection, Definition of Done).
Nächste Schritte:
Entwicklung des Evidence-Ledger (Beweis-Protokoll) und der Hash-/Archiv-Pipeline.
Aufruf zur Mitarbeit
Gesucht werden Expert:innen fĂĽr:
RAG (Retrieval-Augmented Generation)
Archivierung & Datenqualität
Juristische PrĂĽfung (Rechtssicherheit der Archivierung)
Quellenrecherche
Motto:„Belegen statt urteilen.“
Interessierte finden das Repository in den Kommentaren des Posts.
Kernbotschaft:
Wortlaut ist ein technisch und ethisch robustes Projekt, das Fakten gegen Vergessen und Manipulation sichert – als Werkzeug für Transparenz und demokratische Auseinandersetzung.