Das Unternehmen Comtel will die Anlage in einen „grünen Campus“ integrieren, der vollständig von Photovoltaik versorgt wird
Wichtiger Hinweis vorweg: Das gesamte Campusprojekt ist derzeit in der Planungsphase, der Spatenstich ist noch nicht erfolgt. Es gibt eine Absichtserklärung zwischen Comtel und der Ge Group, dem Betreiber des „Green Valley“. Dementsprechend fehlt es noch an einigen Daten und Angaben können sich im Rahmen der finalen Ausarbeitung des Projektes noch ändern.
Ein gutes Marketing ( „green-washing“ ? ) scheint jedenfalls hier zu werken.
Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass hier jede tatsächlich erzeugte Kilowattstunde gleich fünf-mal ( „fünf“ hier nur als willkürlich gewählte Behauptung bzw. "Hausnummer " zu verstehen) verbraucht werden soll.
Wenn das Kühlwasser einmal knapp werden sollte, wird dann das Rechenzentrum abgeschaltet werden ? Trockenperioden gibt’s ja in Italien viel weniger häufig, als in Österreich - oder ist’s doch umgekehrt so?
Die technischen Anlagen dieses Rechenzentrums (von der Entwärmunsganlage über die Notstromversorgung bis hinunter zu jeder Baugruppe eines Servers) wurden auch selbst klimaneutral produziert und nur mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen/Bahnen zum Einsatzort transportiert?