Probleme mit starkem Regen: Waymo muss Robotaxi-Service pausieren

Erneut sorgen Robotaxis für Negativschlagzeilen. Unwetter in den USA sorgten für mehrere Pannen

https://www.derstandard.at/story/3000000321768/probleme-mit-starkem-regen-waymo-muss-robotaxi-service-pausieren

Erst vor wenigen Wochen musste das Unternehmen 3800 seiner Fahrzeuge zurückrufen. Schuld waren überflutete Straßen, auf denen die Robotaxis offenbar zu flott unterwegs waren und somit die Fahrgäste gefährdeten.

es habe ein Update an seine Flotte aufgespielt, das „Einschränkungen zu Zeiten und an Orten vorsieht, an denen ein erhöhtes Risiko besteht, auf eine überschwemmte Schnellstraße zu treffen“. Dieses scheint allerdings noch nicht verlässlich zu funktionieren, da überraschende Wetterumschwünge offenbar für dieses Frühwarnsystem zu kurzfristig auftauchen können.

Vollautonom fahrende Fahrzeuge sind also - wenn nicht auch noch andere Probleme auftreten würden - doch nur zur Benützung während unterbrechungsloser Schönwetterlagen zu gebrauchen.
Ähnliche Erfahrungen mussten ja offenbar auch schon in Österreich Fahrer von Fahrzeugen mit teilautonom arbeitenden Fahrassistenten machen, die auch bei uns im Fall von Schlechtwetter (schweren Regenfällen/Schneefällen) nicht mehr verwendet werden konnten - wenn ich die Berichte dieser Fahrer richtig interpretiert haben sollte.

Im Vorjahr sorgten etwa Waymo-Robotaxis für Schlagzeilen, die illegal an haltenden Schulbussen vorbeifuhren. Das schnell vom Unternehmen zur Verfügung gestellte Software-Update änderte an diesem Verhalten der Autos wenig,

Eine weitere Ermittlungsreihe von NHTSA und NTSB, die noch immer aktiv ist, betrifft einen Vorfall vom 23. Jänner. Damals fuhr ein Waymo-Robotaxi in Santa Monica, Kalifornien, ein Kind an. Waymo gab an, dass das Robotaxi auf etwa sechs Meilen pro Stunde (rund 10 km/h) abgebremst habe, bevor es das Kind erfasste, und dass das Mädchen leichte Verletzungen erlitt. Ähnliche Probleme kennt man von anderen Herstellern, die mit autonomen Fahrzeugen herumexperimentieren.

Also alles Probleme, die wir hier schon vor Jahren versuchten, zu diskutieren, die von Technik-Begeisterten aber immer als „übertrieben“ bzw. nur von „Fortschrittsverweigerern so gesehen“ abgetan wurden.

Ich bleibe auch weiter bei meiner Behauptung, dass vollautonom fahrende Fahrzeuge im Mischverkehr (außerhalb geschützer, von sonstigen Verkehrsteilnehmern abgetrennter Bereiche ) vermutlich nie möglich sein wird.

Nicht ohne Grund waren in den ersten Visionen von vollautonomem Verkehr - zumindest jenen, an die ich mich erinnern kann - immer kooperativ agierende Umgebungen - Verkehrszeichen, Bodenmarkierungen, andere (nicht vollautonom gesteuerte) Fahrzeuge, Radfahrer , Fußgänger - bis hinunter zum Kleinkind am Straßenrand und vielleicht gar auch bis zu freilaufenden Haustieren am Straßenrand zu sehen, die in diesen Visionen stets irgendeine Form von Funk-Respondern im Fahrzeug /am Körper mitführen sollten, um vollauatonom fahrenden Fahrzeugen Informationen liefern und sich selbst vor Kollisionen mit vollautonom fahrenden Faharzeugen schutzen zu können, und war gleichzeitig eine ITK-Infrastrukur buchstäblich am Straßenrand ( „edge computing“) vorgesehen, um volllautonom fahrende Fahrzeuge bereits mit verdichteten/vorverarbeiteten Informationen all dieser Funk-Responder versorgen zu können.

Dass derartige Visionen von kooperativen Umgebungen im Straßenverkehr noch unrealistischer, als unter bestimmten Umweltbedingungen in geschützten Bereichen tatsächlich vollautonim fahrende Fahrzeuge, sein dürften, hat sich möglicherweise bereits herumgesprochen.
Dass einzelne, heute bereits - allerdings nicht autonom - auf unseren Straßen fahrende, Fahrzeuge über derartige kooperative Fähigkeiten ( IEEE 802.11p / pWLAN / ITS-G5 (Car2Car) - die Aussendung von Daten über die eigene Bewegungsrichtung, Geschwindigkeit ,Fahrzeuglänge usw . verfügen, ändert an der grundsätzlichen Problematik, dass alle fahrenden / gehenden und stehenden Objekte im Straßenverkehr über solche kooperative Fähigkeiten verfügen müssten - daher an der grundsätzlichen Problematik, der fehlenden (vor allem technischen) Kooperation im Straßenverkehr, gar nichts.

Deine Rückschlüsse sind immer sehr spannend. Und sie zeugt von einer Geisteshaltung von der wir weg wollen. Explizit. Auch in den Forenregeln beschrieben. Mein mehrfacher Versuch Dich zu bitten es zu versuchen hat bisher leider nicht funktioniert.

Die Einstellung, die in Deinen Postings immer durchschwingt:
Neue Technologie: Unbrauchbar. Einstampfen.

Statt: Oh - da ist etwas aufgetreten, was vorher noch nie da war, wie können wir das Problem lösen.

Es sagt niemand dass Waymo in Zukunft nur bei Schönwetter fährt. Der Bericht sagt, die Fahrzeuge wurden zurückgerufen, um das Problem das aufgetreten ist zu beheben. Solche Rückrufaktionen sind immer wieder vorgekommen, auch bei klassischen, konventionellen (was ist das eigentlich) Fahrzeugen.

Ich weiß nicht, ob Du verstehst, dass diese Einstellung andere Menschen hier im Forum frustriert und sie daher nicht wiederkommen?

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Es freut mich sehr, wenn Du meine Rückschlüsse zumindest „sehr spannend“ findest - auch wenn ich mir nicht erklären kann, woraus sich denn diese „Spannung“ aus meinen Beiträgen ergeben könnte.
Vielleicht ergibt sich diese „Spannung“ hier, bei diesem Thema, aber aus der - nicht nur in den USA - offenbar größer werdenden Kritik an tatsächlich vollautonom fahrenden Fahrzeugen (bzw. deren „Verhalten“) im dortigen Straßenverkehr, sondern auch aus Berichten hiesiger Autofahrer (und Autofahrer-Clubs) - und auch meiner Tochter - über ihre praktischen Erfahrungen mit teilautonom einsetzbaren Fahrassistenten auf österreichischen Straßen bei bestimmten Wetterlagen.

Und sie zeugt von einer Geisteshaltung von der wir weg wollen.

Diese hier oben angeführte Kritik (als vielleicht möglicher Grund, der von Dir so empfundenen „Spannung“ durch meine Beiträge) hat sicher nichts mit „Geisteshaltung“ - von wem auch immer - zu tun und hat selbst mit Kritik oft nicht zu tun, sondern ist lediglich Berichterstattung und Zitieren von Inhalten aus jenen Medien, die ich regelmäßig oder auch nur gelegentlich lese und kann daher weder zu „Vollständigkeit“ noch zu „Ausgewogenheit“ der Texte in meinen Beirägen führen.

Ich sehe meine Funktion hier lediglich als Briefträger , dem von Dir eine unerwünschte „Geisteshaltung“ unterstellt wird.

Wen Dir dein Briefträger Briefe mit nicht angenehmem Inhalt in den Briefkasten stecken würde , dann würdest Du deinem Briefträger eine unerwünschte Weltanschung - vielleicht sogar seine Parteizugehörigkeit zu irgendeiner politischen Partei vorwerfen und deshalb seinen Austausch gegen „besser geeignete“ Briefträger verlangen - obwohl dies gar nichts an den Inhalten zuzustellender Briefe ändern würde ?

Da ich hier nicht nur versuche, die Funktion eines „Briefträgers“ auszuüben, sondern in erster Linie ganz gewöhnlicher Bürger und ebenso ganz normales Vereinsmitglied bin, erlaube ich mir - und erlauben hoffentlich auch Du und unsere Forenregeln mir - zu manchen Themen auch meinen persönlichen Eindruck, meine persönliche Meinung und persönlichen Schlußfolgerungen anzufügen - ganz ohne dafür erst wissenschaftlich/technische Studien selbst durchführen oder auf solche verweisen zu müssen.
Vielleicht ist diese Unterscheidung - zwischen Inhalten von im Detail an anderer Stelle nachlesbaren Berichten und dem Inhalt meiner persönlichen Kommentare - für Dich in meinen Beiträgen zu wenig deutlich.
Wenn dies zukünftige Missversändnisse vemeiden helfen kann, kann ich gerne die von mir eingehaltenen Formatstrukturen meiner Beiträge erklären - z.B. dass grau hinterlegter Text immer Textzitate aus anderen, immer auch verlinkten, Quellen - nicht aber meine persönlichen Kommentare und allfällige Schlußfolgerungen - enthalten.

Die Einstellung, die in Deinen Postings immer durchschwingt:
Neue Technologie: Unbrauchbar. Einstampfen.

Dieser Eindruck von Dir ist aber möglicherweise auf die für Dich zu geringe Unterscheidbarkeit der Inhalte von Meldungen und Berichten von meiner - nur manchmal auch ausführlich genug dargestellten - Meinung bzw Folgerungen ( den von Dir so bezeichneten „Rückschlüssen“) in meinen Beiträgen zurückzuführen.
. - Und ist vielleicht auch eine Folge meines Bemühens, meine Beiträge möglichst kurz zu halten und trotzdem - leider meist erfolglos - zu einer Diskussion anzuregen.

Deine Aussage hier oben ( im grau hinterlegten Textabschnitt) habe ich in dieser Form und mit diesem Inhalt aber nirgends getätigt.
Und ich kann mich leider nicht erinnern, von Dir jemals Beispiele konkreter Formulierungen in meinen Beiträgen erhalten zu haben, die als Begründung deiner pauschalen Unterstellung hier oben dienen könnten.

Ich erlaube mir allerdings schon hin und wieder - aber oft nur implizit - die Frage zu stellen, welche Ziele mit der Entwicklung und Verwendung bestimmter Technologien e verfolgt werden (könnten), wer Nutznießer dieser Technolgien sein könnte, und welche Folgen der Einsatz dieser Technologie haben könnte, auch wenn ich mit manchen meiner Einschätzungen vielleicht falsch liegen sollte,

Nur Hellseher glauben, die Zukunft tatsächlich vorhersagen zu können.

Die Zukunft ist allerdings nicht von Gott gegeben, sie ist jedenfalls durch uns (nicht nur hier, im tatsächlich kleinen Österreich) gestaltbar und davon abhängig, wie wir uns jetzt verhalten - oder eben „nicht verhalten“ und wie (bzw. ob) wir gemeinsam an einer Zukunft für Alle bauen.

Statt: Oh - da ist etwas aufgetreten, was vorher noch nie da war, wie können wir das Problem lösen.

Ich kann mich nur wiederholen :
Ich ( das Wort „wir“ verwende ich hier jedenfalls nicht mehr ) entwickle nichts , das war nie meine Aufgabe, dafür hatte und habe ich auch keine Ausbildung.
Ich habe aber einen Eindruck, eine Meinung - und manchmal auch marginale Grundkenntnisse - zu aktuellen technischen Entwicklungen.
Wenn ich tatsächlich vollkommenen Unsinn in meinen Beiträgen schreiben/kommentieren sollte, kann jeder hier im Forum auf diesen Unsinn oder Fehler in meiner Argumentation hinweisen, sie korrigieren, und eigene, bessere/korrektere Kommentare/Gedanken/Ideen einbringen.
Denn nur wer gar nichts schreibt, kann auch keinen „Unsinn“ hier verbreiten oder Fehler machen.

Es sagt niemand dass Waymo in Zukunft nur bei Schönwetter fährt. Der Bericht sagt, die Fahrzeuge wurden zurückgerufen, um das Problem das aufgetreten ist zu beheben.

Ich erwarte aber, dass damit nur das eine Problem - zu schnelles Fahren bei Nässe und - vielleicht - auch die Erkennbarkeit von bei schwerem Regenfällen wegen zu hohen Wasserstandes auf diesen Straßen nicht mehr befahrbaren Straßenabschnitten - gelöst werden könnte.
Das - bzw. ein weiteres - Hauptproblem sehe ich aber bei den optischen Sensoren , die ausnahmlos alle bei entsprechenden Wetterlagen nahezu vollständig erblinden dürften.
Es geht daher gar nicht um Rückrufaktionen, sondern - meiner Meinung nach - um grundlegendere Probleme, die mit Rückrufaktionen möglicherweise (noch) gar nicht gelöst werden können.

Eines solcher grundlegenden Probleme, die auch ich zunächst gar nicht wahrgenommen hatte, könnte auch die zunehmende Unzuverlässigkeit von satellitengestützten GPS-Systemen sein, deren Daten in Zukunft als Ergebnis moderner Kriegsführung immer öfter nicht mehr vertraut werden kann und die auch vollständig - und dauerhaft - ausfallen könnten, wenn sich kriegerische Handlungen eine Tages auch auf Satellitennetze im Weltraum ausweiten sollten.

Ich weiß nicht, ob Du verstehst, dass diese Einstellung andere Menschen hier im Forum frustriert und sie daher nicht wiederkommen?

Was haben solche Befürchtungen ( z.B. über Probleme mit GPS) aus dem vorherigen Absatz , die z.B. im Flugverkehr schon ernsthafte Probleme verursachen können und daher dort schon berücksichtigt werden müssen, mit meiner persönlichen Einstellung zu tun ?

Sind es nicht viel mehr diese Umwelt-Bedingungen ( z.B. Wetter/Klima , Kriegshandlungen und ihre Folgen) die die anderen Menschen hier im Forum frustriert, die sie aber auch dann betreffen , wenn sie nicht mehr wiederkommen ?

Könnten wir hier auf unserer Plattform - mit der uns zur Verfügung stehenden Schwarmintelliegenz - nicht Anregungen ( Ideen / Vorschläge ) entwickeln, die den Einsatz von Technologien und den daraus für alle erzielbaren Nutzen auch unter solch widrigen (hier oben nur beispielhaft angeführten) Umständen noch erlauben ?

Erich - bitte lies Deine Antwort noch einmal ganz langsam durch und frage Dich, was die Aussage Deines Postings ist.

Danke für den Hinweis , meinen Text nochmals langsam durchzulesen - ich habe tatsächlich immer noch Rechtschreibfehler gefunden.
Einmal habe ich statt des Wortes „Technologie“ das Wort „Ziele“ verwendet, das an dieser Stelle vielleicht die Verständlichkeit des Textes beienträchtigt haben könnte.
Ich hoffe, die meisten dieser Fehler nun korrigiert zu haben.

Insgesamt ist das ( Probleme mit starkem Regen: Waymo muss Robotaxi-Service pausieren - #3 von Erich_Pekar ) meine Antwort auf deine Unterstellung „Neue Technologie: Unbrauchbar. Einstampfen“ ( in Probleme mit starkem Regen: Waymo muss Robotaxi-Service pausieren - #2 von werneri )

Diesmal stehen in den grau hinterlegten Texten , die von Dir verwendeten Formulierungen, auf die ich im jeweils darauffolgenden Textabschnitt (ohnen grauen Hintergrund) reagiere und zu antworten versuchte.
Zudem verwende ich auch die gleiche Sprache, wie Du und diesmal als bildlichen Vergleich nur den „Briefträger“ der hier aber gar keine andere Interpretation erfordert.

Inhaltlich kann ich keine „unfairen“ Formulierungn ( vergleichbar etwa mit „unter der Gürtellinie“) finden und irgendwelche „beleidigenden“ Textpassagen konnte ich auch nicht identifizieren.
Sicherheitshalber entschuldige ich mich aber.

Was sollte ich dazu da noch ausssagen ?
Dass ich das vielleicht auch als „beleidigend“ empfunden haben könnte ?

Vielleicht sollten wir uns doch zu wenigstens einem gemeinsamen Cafe zusammensetzen und reden ?

Lieber Erich,

Es geht nicht um beleidigend, überhaupt nicht.
Es geht darum wie ich und einige andere hier Deine Texte wahrnehmen.

Es geht nicht darum, dass Du Herausforderungen von Technologien aufzeigst, ganz und gar nicht. Die sehen sicher alle hier.

Nimm z.B. diese Formulierung:

Vollautonom fahrende Fahrzeuge sind also - wenn nicht auch noch andere Probleme auftreten würden - doch nur zur Benützung während unterbrechungsloser Schönwetterlagen zu gebrauchen.

Die Aussage ist:

  • die Technologie von Selbstfahrenden Fahrzeugen ist unbrauchbar
  • man kann sie nur bei Schönwetterlagen gebrauchen
  • auch nur wenn diese unterbrechungsfrei sind
  • Es werden sicher noch andere Probleme auftreten
  • Dann sind sie gar nicht zu gebrauchen.

Diese Muster wiederholen sich immer wieder, bei unterschiedlichen Technologien.

Die Realität ist halt eine ganz andere. Die Statistiken zu Unfällen und Personenschäden, etc. von Waymo habe ich schon gepostet. Kann trotzdem ein Umstand auftreten wo Fahrzeuge nicht richtig reagieren. Aber sicher. Das tun Menschen aber auch ständig - laut Statistik eben viel öfter als die selbstfahrenden Fahrzeuge.

In Österreich sind selbstfahrende Fahrzeuge aus Angst dass etwas passiert nicht zugelassen. In anderen Teilen der Erde fahren sie mittlerweile seit Jahren mit recht guten Ergebnissen.

Wir wundern uns dann dass wir technologisch in Europa abgehängt sind, dass das Wirtschaftswachstum bei 0 liegt und unser Wohlstand sinkt.

Liebe Grüße
Werner

PS: Kaffee hatte ich bereits zugesagt. Am einfachsten wäre am Rande einer unserer Veranstaltungen.